Alarmierung von ErsthelfernAlarmierung von Ersthelfern

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Team der Lebensretter

Wie funktioniert die Alarmierung von Ersthelfern?

Im November des vergangenen Jahres hat das DRK das Projekt „Team der Lebensretter“ ins Leben gerufen, um künftig Ersthelfer besser und häufiger alarmieren zu können. Mit Hilfe der App „FirstAED“ wird das bestehende Helfer-vor-Ort-System ergänzt und von einem weitgehend statischen, vom Wohnort der Helfer abhängigen System, zu einem dynamischen System weiterentwickelt. Damit wird künftig bei der  Alarmierung der aktuelle Standort des jeweiligen Helfers berücksichtigt, was die schnelle Erstversorgung von Notfallpatienten nochmals deutlich verbessern wird. Zudem sollen zusätzliche Ersthelfer für das „Team der Lebensretter“ gewonnen werden, um eine lebensrettende Erstversorgung - insbesondere von Notfallpatienten mit Kreislaufstillstand oder Bewusstlosigkeit - in möglichst vielen Fällen zu erreichen.

FirstAED

Im Einsatzfall werden vom Einsatzleitrechner der Leitstelle gleichzeitig mit der Alarmierung des Rettungsdienstes und der Helfer-vor-Ort die Koordinaten des Einsatzortes an den FirstAED-Server geschickt. Beim Stichwort Kreislaufstillstand oder Bewusstlosigkeit wird automatisch nach Ersthelfern in der Nähe des Notfallorts gesucht. Im besten Fall werden drei Ersthelfer per Smartphone alarmiert, dabei wird jedem eine bestimmte Rolle zugeteilt.

Ersthelfer 1: Der zum Notfallort nächste Helfer wird direkt zum Einsatzort geschickt,
um dort mit Wiederbelebungsmaßnahmen zu beginnen.

Ersthelfer 2: Der zweitnächste Helfer wird ebenfalls direkt zum Einsatzort geschickt,
um den anderen Helfer bei der Wiederbelebung zu unterstützen.

Ersthelfer 3: Helfer drei wird mit Hilfe der DefiMap zum nächsten Defibrillator navigiert,
um Diesen an den Notfallort zu bringen.

DefiMap

  • Einem der Helfer wird die Rolle zugeteilt einen Defibrillator zum Notfallort zu bringen.
  • Dafür werden von FirstAED automatisch die Standorte von Defibrillatoren in der Umgebung abgerufen und die beste Route berechnet.
  • Der Helfer bekommt den Standort des Defibrillators auf sein Smartphone und wird dorthin navigiert.
  • In der DefiMap sind außerdem wichtige Details eingepflegt, wie Zugangszeiten, Fotos, Zugangsbeschreibung, Modellart, Betriebsanleitung, Daten des Betreibers usw.
  • Melden Sie einen Defibrillator unter defi@drk-rdhu.de und unterstützen Sie unser Projekt.